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Pfyffe / Weissenstein
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Mit neuem Flügel konnte die Saison endlich richtig lanciert werden. Nachdem ich meinen neuen EnZo in Meiringen abholen und rund vier Stunden einfliegen konnte, brachte uns letzten Freitag der Frühling die erste prächtige Frühlingsthermik an der Pfyffe. Nach dem traditionellen abfliegen der Pfyffe-Krete gings auf gut 2500m hoch und dann ab an den Kaiseregg, zurück an die Pfyffe, weiter ans Eichholz und zurück nach Plaffeien. Diesen Samstag stand dann das erste Regiofliegen im Jura an. Nachdem ich eigentlich vor hatte ans Regiofliegen im BEO zu gehen, war mir dann der angesagte Jura-Task vom Weissenstein nach Interlaken doch zu verlockend und ich entschied mich am morgen kurzfristig um. Mit den Herren Sigel, Morgenthaler, Witschi und co. war das Regiofliegen auch gut besucht und von Michu gewohnt gut und kompetent geleitet. Nur das Wetter spielte, entgegen den tollen Prognosen, leider nicht so recht mit, dicke Cirren, stabile Luftschichtung und eine Inversion machten uns das Leben schwer. An der Röti starteten wir in den Norden raus und suchten soarend etwas Thermik um mit etwas Höhenreserven ins Lee zu fliegen. Witschi hatte als einziger den Mut direkt nach dem Start tief ins Lee zu fliegen und wurde dafür prompt belohnt. Bis zum Luftstart konnte ich auf der Krete auch etwas Höhe machen und zog gleich los, in der Hoffnung, dass mir jemand folgt. Gregor Fessler kam mit und so konnten wir zu zweit nach Solothurn etwas schwache Thermik finden und aufdrehen. Kurz danach schloss ein Teil des Feldes zu uns auf und so konnten wir im Pulk über die Fläche ziehen. Bei Burgdorf erwischte es aber dann die meisten und so waren wir nur noch zu dritt. Im Emmental, wo wir eigentlich wieder etwas einfachere Bedingungen erwarteten, wurde es aber zunehmends schwieriger. Bei Hasle fand ich nochmals einen schönen Schlauch der mich dann noch bis nach Langnau brachte. Am Landplatz gesellte sich Peter Käch zu mir, der am Vortag bis nach Interlaken geflogen war und damit diesen Task inspiriert hatte. Es war einmal mehr ein herrlicher Flug und der EnZo liess heute trotz Rückenwind seine Muskeln spielen.
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Schweizermeisterschaft / Disentis
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Mein positives Resultat an der Newcomer-Challenge war mir Motivation genug um mich an die Schweizermeisterschaft in Disentis zu trauen. Das mit Weltmeistern, Europameistern, Gesamtweltcupsiegern und zahlreichen anderen hochkarätigen Piloten gespickte Teilnehmerfeld machte dann ziemlichen Eindruck. Mit viel Freude und Respekt gings dann am Donnerstag bei perfektem Flugwetter los. Ein wunderbarer Task über satte 90km mit einer besonders schönen Doppelquerung nach Vals und zurück wurde gesteckt. Auf dem Rückflug entschied ich mich mit Claudio Mittner aus dem Hauptpulk auszuscheren und, statt über den tiefen aber abgeschatteten Pass, eine eigene Linie über die hohen aber besonnten Berge zu fliegen. Unser Mut wurde belohnt, wir konnten den gesamten Pulk überholen und direkt hinter der kleinen aber feinen Spitzengruppe um Stef Wyss und Chrigel Maurer auf den Plätzen 6 und 7 die Ziellinie überfliegen! Die weiteren Tasks wurden vom Wind etwas eingeschränkt, dennoch konnten wir in diesem äusserst schönen Fluggebiet an allen Tagen Tasks von über 50km fliegen. Ich versuchte taktisch zu fliegen und möglichst wenige Ränge zu verlieren. Mir war natürlich bewusst, dass ich in diesem Feld keinen 6. Rang halten könnte, ja eigentlich auch ein Platz unter den ersten 20 erschien mir völlig utopisch. Meine Taktik ging aber richtig gut auf und ich konnte einen hocherfreulichen 11. Overall-Schlussrang halten. Beeindruckend waren aber vor allem die konstanten Spitzenleistungen von Stef Wyss der somit verdient Schweizermeister wurde. Die Schweizermeisterschaft in Disentis bot mit netten Leuten und Piloten, einem wunderschönen Fluggebiet, tollen Tasks, einer tadellosen Organisation und gutem Flugwetter vier unvergessliche Wettkampftage. Glücklich, zufrieden und voller Motivation trat ich am Sonntagabend die Heimreise an.
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01
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Disentis
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Am Donnerstag trafen sich 24 motivierte und ambitionierte Piloten mit Ligachef Martin Scheel zur Newcomer Challenge in Disentis. Weil das Wetter zuerst noch nicht so recht wollte, durften wir schon mal in interessanten Theorieblöcken von Martins enormen Wissen profitieren. Am Freitag und Samstag konnten wir trotz durchzogenem Wetter etwas fliegen, für einen Task reichte es jedoch nicht, also drückten wir vermehrt die Schulbank. Nebst den lernreichen Theorieblöcken waren jeweils auch die ausführlichen Briefings und Debriefings äusserst interessant. Am Sonntag stand dann einem Task nichts mehr im Weg und wir konnten versuchen das Gelernte umzusetzen. Der Task führte von Disentis nach Brigels, zurück und auf die andere Talseite an den Piz Ault, an die Alp Pazzola und zurück nach Disentis (50km). Nur wenige Minuten nach der Startfensteröffnung waren viele Piloten an der Basis und warteten auf den Luftstart. Um 12h40 gings dann endlich los und der ganze Pulk nahm Kurs auf Brigels. Kurz danach tat sich dann auf meinem Variodisplay plötzlich gar nichts mehr, immerhin funktionierte die Akustik noch einwandfrei. Die Bojen sah ich somit aber nichtmehr und so blieb mir nichts anderes übrig als auf die nächsten Piloten zu warten und denen hinterherzufliegen bis das akustische Signal der Bojen kam. Gegen Schluss machten sich die Piloten dann immer rarer, zum Glück waren die letzten Bojen (Piz Ault und Alp Pazzola) auch ohne Vario gut zu erkennen. Die Sicherheitsboje hatte ich aber noch vergessen, erst als Küsu verdächtig der Krete entlang statt direkt aufs Ziel flog, kam mir in den Sinn, dass da doch noch irgendwas war. Ich flog zurück und traf das Ding noch irgedwie im Blindflug. Im Ziel traf ich dann als Sechster ein. Am Montag waren die Bedingungen dann noch einmal etwas besser. Der Task führte diesmal von Disentis an die Alp da Glivers, zurück an den Piz las Palas, nach einer gröberen Querung nach Vrin (bei Vals) und zurück nach Disentis (67km). Bis nach Vrin erlebten wir einen traumhaft schönen Flug, der Rückweg wurde dann aber wie angekündigt zur Knacknuss. In der grossflächigen Abschattung, mit einer Wolkenbasis die kaum über den Gipfeln lag, und etwas Gegenwind war das Unterfangen nicht ganz einfach. Wie so oft zahlte sich jedoch Geduld aus und so reichte erneut ins Goal, diesmal als Dritter, punktgleich mit Markus (wobei Claudio den Task eigentlich gewonnen hätte, die erste Boje aber umflogen hatte). Mit den beiden Zielankünften reichte es mir in der Gesamtwertung sogar zum zweiten Platz. So wurde eine äusserst lernreiche und interessante Woche mit herrlichen Flügen und einem erfreulichen Resultat gekrönt.
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11
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Niederwiler
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Gleich zu Ferienbeginn gabs einen richtig schönen Flug. Trotz einem eher mässigen Regtherm und etwas Bise machte ich mich mit Beat auf den Weg nach Solothurn, mit dem 'Poschi' gings dann auf den Niederwiler Stierenberg. Vor Ort fanden wir dann doch recht gute Bedingungen vor. Ein paar hochkarätige Jura-Kenner legten gleich los, drehten auf und flogen Richtung Westen. Beat und ich hielten uns trotzdem an unseren Plan und flogen zuerst an die Schwängimatt und dann zurück und weiter an den Weissenstein wo ich mit ein paar Rollen und entsprechenden Turneinlagen begrüsst wurde. Als es dann wieder geradeaus flog gings weiter nach Grenchen wo sich Beat verabschiedete und zurück nach Oberdorf flog. Ich zog noch etwas weiter nach Biel, Chasseral, Tête de Ran und dann zurück bis nach Grenchen. Ab Biel machte mir die Bise doch etwas zu schaffen. Ich wählte die sichere aber wohl etwas weniger effiziente Linie vorne durch und so reichte es leider nicht ganz bis nach Solothurn zurück. Auch wenns zeitweise etwas ruppig zu und her ging wars ein herrlicher schöner Flug mit zuverlässiger Thermik und prächtiger Aussicht. Zudem gelang mir mit dem 105km Dreieck mein erster Jura-Hunderter, Ferienstart nach Mass.
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Niederhorn / Pfyffe
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Die Flugwetterprognosen fürs Pfingswochenende liessen nur verhaltene Vorfreude aufkommen. Der Samstag war dann entsprechend nass, der Sonntag jedoch überraschend gut, auch wenn die Wolkenbasis recht tief war. Mit Beat und Berhard gings aufs Niederhorn, wo wir zuerst noch in den Wolken steckten. Als sich das Ganze dann gegen 11h etwas lichtete, zögerten wir nicht lange und legten los, die Basis war aber kaum höher als der Startplatz. Übers Amisbühl flog ich dann an den Harder und weiter bis zum Brienzer Rothorn. Nach Brienz lag die Wolkenbasis noch einmal einen Stock tiefer, also entschied ich mich zurück Richtung Interlaken zu fliegen. Dort querte ich an die Schynige Platte in der Hoffnung noch etwas Richtung Mürren fliegen zu können, doch dicke Schleierwolken und die frühe Uhrzeit machten das Unterfangen zu schwierig. So flog ich nach rund zwei Stunden Basiskleberei zufrieden und glücklich zurück an den Landeplatz Lehn. Am Pfingstmontag sah das Wetter wieder recht übel aus, als sich nach 16h die Sonne kurz blicken liess, rückten wir wieder aus und wurden mit rund einer Stunde schöner Thermik belohnt. An neuen Mantra M4 zu hängen ist einfach purer Genuss, das direkte und lebendige Handling macht riesiegen Spass, die Eigendynamik und Leistung dieses Flügels ist grosse Klasse.
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07
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Niederwiler
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Dieses Wochenende war wieder mal Regiofliegen angesagt. Mit der Juragruppe um Michael Witschi gings am Samstag auf den Niederwiler. Der Task wurde bei den guten Prognosen auf 73km gesetzt: Stierenberg - Montoz - Raimeux - Passwang - Stierenberg. Die Bedingungen waren dann im Jura leider nicht ganz so gut wie prognostiziert, direkt nach dem Start musste man sogar etwas kämpfen um nicht sofort abzusaufen. Im Tiefflug gings bis zum Montoz, nach der Wende machten wir uns Richtung Raimeux an die zweite Krete. Die hintere Krete lief dann um einiges besser und so konnten wir auch mal richtig Höhe tanken. Mit erhöhtem Flugtempo konnten wir sogar zur Spitzengruppe Morgenthaler/Witschi aufschliessen. Die Passwang-Boje schnappte ich mir noch, um ins Ziel zu gelangen war jedoch der Gegenwind bei Balsthal etwas zu stark und so kamen wir nichtmehr an die vordere Krete. Endlich durfte ich den Jura auch mal auf den hinteren Kreten auskundschaften. Schön ists dort hinten, ich komme wieder.
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01
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Salève
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Dieses Wochenende versuchte ich mich ein erstes Mal an einem Wettkampf, der Swiss Cup Salève war dazu eine gute Gelegenheit. Zahlreiche Weltcup-Piloten machten das Teilnehmerfeld recht hochkarätig und boten somit die Möglichkeit so einiges zu lernen. Am Samstag und Sonntag bot uns der Salève gutes Flugwetter und so konnten wir zwei interessante Tasks, mit Bojen im Flachland, fliegen. Mein Ziel war es bei meiner ersten Wettkampfteilnahme einfach mal hinterherzufliegen und möglichst viel zu lernen, ein Rang in den hintersten Reihen war mir eigentlich gewiss. Sobald das Startgate offen war ging die Post dann mächtig ab. Im Wahnsinnstempo und auf Kampflinie gings von Boje zu Boje, wenns sein muss wird auch mal unter den Seilbahnkabeln durchgeflogen. Mit meinem noch nicht ganz wettkampfoptimierten Flugstil hatte ich die Spitzengruppe im nu aus den Augen verloren und flog dann einfach nach meinem Tempo weiter. Erstaunlicherweise reichte mir dies am ersten Tag zum 18. Rang, nur wenige Piloten erreichten das Ziel. Am Sonntag flog ich zwar einiges schneller, von der Spitzengruppe kamen aber wesentlich mehr ins Ziel und so wurde es schlussendlich in der Gesamtwertung der 21. Rang. Bei einem gut besetzten Feld von rund 60 Piloten weit mehr als ich mir erhofft hätte, nur ganz knapp verfehlte ich eine Serial-Medaille. Der Wettkampf war super organisiert und auch am Abend ging die Post so richtig ab. Nette Leute, gute Stimmung, interessante Tasks, schöne Flüge ... was will man mehr.
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10
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Pfyffe / Niederwiler / Männlichen
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An solche Wochenenden könnte ich mich glatt gewöhnen. Am Freitag Nachmittag gings auf die Pfyffe, wo wir eigentlich zuerst mal Richtung Stockhorn fliegen wollten. Hinter Schwarzebüel wollte es aber nicht so recht also gaben wir uns nach einer Weile geschlagen. Gegen den Wind, ins Flache, liefs dann erstaunlich gut, so dass ich es bis zu meinen Eltern in Schmitten schaffte. Am Samstag führte uns Michael Witschi zum Regiofliegen Jura auf den Niederwiler und wir versuchten einen Task nach Yverdon zu fliegen. Auf den ersten 30 Kilometern liefs richtig gut und schnell, doch nach Biel an La Gaudine war plötzlich Schluss und alle mussten in den nächsten Kilometern zu Boden. Am Sonntag war Regiofliegen Central angesagt; mit Chrigel Maurer gings auf den Männlichen wo wir nach dem Briefing frei fliegen konnten. Für die einten war der Rückflug nach Villeneuve das Ziel, für die meisten anderen Adelboden und zurück nach Interlaken. Chrigel führte uns nach dem Startschlauch an die Marchegg, flog nachher zurück und holte die nächste Gruppe ab. Richtung Gimmelwald gings dann schön hoch, so dass wir problemlos übers Schilthorn kamen. Bei Kandersteg waren wir leider nur noch zu zweit und hatten später an der Niesenkette etwas mit dem Wind zu kämpfen. Mit etwas Improvisieren, Hochsoaren und Thermikdrehen kamen wir wieder über die Krete und nach Adelboden. Dort tauchte dann wieder Chrigel auf und führte mich an den Gross-Loner wo es dank starkem Talwind praktisch überall hochging. Der Rückweg war dann im Gegenwind etwas anspruchsvoller und als es mir nicht übers Ärmighore reichte, wurde ich ziemlich rasant nach Frutigen runtergspült. Immerhin stiess ich dort nach einem schönen Flug auf drei Regiofliegerkollegen und wir konnten gemeinsam nach Spiez reisen.
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22
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Hohmattli
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Noch einmal die letzten, schwächelnden, sommerlichen Bedingungen geniessen lautete heute das Motto. Mit Beat, Daniela, Hubi, Röbu, und Röschu gings noch einmal aufs Hohmattli. Die Thermik hielt sich, wie zu erwarten war, in engen Grenzen, und so musste man versuchen ein Maximum aus dem Talwind zu machen. Zuerst soarte ich eine Weile an der Riggisalp bis ich mich dann Röbu an den Recardets anschloss und dort noch einmal eine Weile umherkurvte. Schön wars allemal, auch wenn der Herbst nun unaufhaltbar seinen Einzug hält.
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Gurli / Charmey
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Aufs Weekend hin stabilisierte sich die Luftschichtung leider etwas und so wurde Wolkenbildung zur Ausnahme und die schwache Thermik recht schwierig zu finden. Am Samstag flogen wir am Gurli wo das Hochkommen mit zunehmender Zeit mehr und mehr zur Lotterie wurde. Im entscheidenden Moment verpasste ich mein Toplanding und musste mich anschliessend geschlagen geben. Am Sonntag setzte dann der Westwind ein und so gings mit Bea, Beat, Röbu und Ürsu nach Charmey. Oben durch war Westwind recht böig und kräftig, erreichte am Moléson zeitweise Höchstwerte von über 40km/h. Die ohnehin schon knappe Thermik wurde dadurch immer wieder zerrissen. Eigentlich wollte ich über die Berra nach Plaffeien fliegen, doch bei diesem Wind und tiefer Basis war die Queerung der Valsainte ein hoffnungsloses Unterfangen. Also blieb mir noch die nicht ganz optimale Route über den Patraflon. Der Versuch ins Luv des Schwyberg zu gelangen erwies sich dann auch als zu optimistisch, also ging ich mit dem Wind über die Riggisalp ans Hohmattli. Unterwegs traf ich immer wieder etwas Thermik an, kam aber nie richtig hoch. Bei diesen Bedingungen war tief in diesem Kessel wohl einfach nicht mehr viel zu holen, also machte ich mich auf zu einer wohlverdienten Coupe am Schwarzsee.
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